Placeholder
Eine junge Frau mit einem Hut trinkt Wasser aus einer Flasche

Hausmittel gegen Blasenschwäche

Blasenschwäche – oder Inkontinenz – bedeutet, dass die Blase unkontrolliert Urin freigibt. Das kann von wenigen Tropfen bis hin zu einer völligen Entleerung der Blase reichen. Mehr als 20 % aller Frauen über 18 klagen über gelegentliche bis häufigere Inkontinenz, ab dem 30. Lebensjahr sind es schon 30–35 %, die regelmäßig davon betroffen sind. Mit zunehmendem Alter sind noch mehr Frauen davon betroffen, und die Intensität nimmt mit den Jahren oft ebenfalls zu. Es gibt drei Haupttypen der Urininkontinenz, die Frauen betreffen: Stressinkontinenz, Dranginkontinenz und eine Mischinkontinenz.

Stressinkontinenz entsteht durch einen geschwächten Beckenboden. Dies kann geschehen, wenn der Beckenboden ein Trauma erlebt, zum Beispiel bei einer langen, schweren Pressphase im Zuge einer Entbindung. Es kann aber auch bei chronischem Druck auf die Blase passieren, zum Beispiel bei Übergewicht, oder auch bei Frauen, die körperlich viel arbeiten und häufig schwer tragen. Dies führt dann zu kleineren Urinverlusten, wenn bei alltäglichen Tätigkeiten Druck auf die Blase ausgeübt wird, wie z. B. beim Husten, Niesen, Lachen oder beim Sporttreiben.

Sie haben eine Dranginkontinenz, wenn Sie einen so plötzlichen Harndrang haben, dass, wenn er auftritt, Sie wenig Zeit haben, um eine Toilette zu finden. Manchmal geht es um Sekunden – zu lang gewartet, und die Harnblase entleert sich selbstständig, man „macht sich in die Hose“.

Dranginkontinenz liegt oft eine überaktive Harnblase, auch Reizblase genannt, zugrunde. Bei der Reizblase hat man oft das Bedürfnis, Pipi zu machen – mehr als 8-mal am Tag. Der Begriff „Reizblase“ ist im Prinzip ein Überbegriff dafür, wenn man oft Pipi machen muss. Erst wenn man den Urin nicht mehr halten kann, spricht man von Inkontinenz. Im Volksmund werden die Begriffe häufig synonym verwendet, wobei oft nicht ganz klar wird, was damit gemeint ist: zu oft auf die Toilette, undicht, oder beides? Daher: Wörter sind wichtig. Wenn Sie Inkontinenz haben, ist es vorteilhaft zu wissen, welche Art – ob Dranginkontinenz oder Stressinkontinenz. Viele Frauen erleben eine Mischung zweier Typen von Inkontinenz. Dies wird auch Mischinkontinenz genannt.

Blasenschwäche – also Inkontinenz – kann Ihnen das Gefühl geben, den Aufgaben des Tages nicht gewachsen zu sein, und Ihnen Lebensqualität rauben. Aber das muss nicht so sein! Es gibt viele Produkte, Tipps und Hausmittel gegen Inkontinenz, die Ihnen helfen, damit umzugehen, sodass Sie weiterhin Ihr Leben in vollen Zügen genießen können.

Blasenschwäche kommt in allen Altersgruppen vor. Dementsprechend ist es ein Problem, das auch junge, dynamische, aktive Frauen erleben. Das passt nicht zu dem Bild, das viele Menschen im Kopf haben, wenn sie an Blasenschwäche denken, daher ist es wichtig, mit veralteten Vorstellungen aufzuräumen und das Thema endlich zu enttabuisieren.

Viele Frauen wissen nicht, was sie bei Blasenschwäche tun sollen. Hier ist es hilfreich zu wissen, dass schon relativ einfache Hausmittel bei Blasenschwäche Erleichterung verschaffen können, wie zum Beispiel diese:

  • Beginnen Sie damit, Ihren Beckenboden zu trainieren. Der Beckenboden besteht aus Muskeln, Sehnen und Nerven, die unsere Blase unterstützen. Beckenbodenübungen in Ihren Alltag zu integrieren, ist ganz einfach, sobald man erst einmal die Muskeln identifiziert hat: Die Muskelgruppe, die Sie benutzen, um den Urinstrahl anzuhalten, ist der Beckenboden. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, kann man auch – wenn man das Ganze wissenschaftlich angehen will – einen Finger in die Vagina einführen und dann den Körper anspannen. Das, was man spürt, ist der Beckenboden! Für das Thema Beckenboden gibt es mittlerweile eine rege Community, zum Beispiel Physiotherapeutinnen oder Physiotherapeuten, die auch online Kurse anbieten, die von der Krankenkasse oft bezahlt werden. Auch gibt es Apps oder YouTube-Kanäle, die einem gute Tipps geben können. Es ist relativ leicht, den Beckenboden zu trainieren, eine Herausforderung ist es allerdings, wenn man es allein angeht, weil ein konsistentes Training wichtig ist für den Erfolg. Ein Glück, dass man nicht allein bleiben muss mit seinem Problem – suchen Sie sich Hilfe, die zu Ihrem Lebensstil passt.

  • Meiden Sie Getränke, die die Blase reizen: Reduzieren Sie den Konsum von Alkohol, Koffein, Süßstoff und kohlensäurehaltigen Getränken, da diese den Säuregehalt im Urin beeinflussen und eine ohnehin sensible Blase zusätzlich reizen können. Auch der Genuss von Ananas und Grapefruit kann die Harnblase reizen. Versuchen Sie, eine Woche lang Tagebuch darüber zu führen, was Sie wann essen und trinken und wie häufig Sie Harndrang verspüren. Dies kann Ihnen helfen, Zusammenhänge zwischen dem Konsum der Lebensmittel und der Intensität Ihrer Blasenschwäche zu erkennen, sodass Sie Ihre Ernährung entsprechend anpassen können.

Always Discreet: Umgang mit Inkontinenz 1
  • Regelmäßige Toilettengänge können helfen, den Harndrang einer überaktiven Blase in Schach zu halten. Starten Sie mit einem Rhythmus von einer Stunde und verlängern Sie dann langsam die Abstände zwischen den Toilettengängen. Ein solches Blasentraining kann helfen, mit Inkontinenz richtig umzugehen. Es ist auch möglich, dass Sie Ihre Blase auf spezifische Intervalle trainieren und so Ihre Toilettengänge vorhersehbarer machen.

Always Discreet: Umgang mit Inkontinenz 2

Neben den erwähnten Hausmitteln gegen Blasenschwäche können Sie noch weitere Schutzmaßnahmen treffen. Speziell entwickelte Inkontinenzslipeinlagen, -einlagen und -höschen geben Ihnen Komfort und Schutz für Momente, wenn Sie es nicht rechtzeitig zur Toilette schaffen. Aber nicht alle Einlagen und Höschen sind gleich. Manche sind für den Umgang mit Inkontinenz entwickelt worden – andere nicht. Manche Frauen trauen sich nicht, Inkontinenzprodukte zu kaufen, und tragen stattdessen Menstruationsbinden, um ihre Blasenschwäche in den Griff zu bekommen. Allerdings sind Menstruationsbinden nicht dafür ausgelegt, Urin aufzunehmen, und können daher ein nasses Gefühl hinterlassen. Always Discreet Slipeinlagen, Einlagen und Höschen sind anders konstruiert. Der hoch saugfähige Kern verwandelt Flüssigkeit in Gel und neutralisiert Gerüche – dadurch können Sie sich unbesorgt auf die Dinge konzentrieren, die Ihnen Spaß machen. Always Discreet Produkte sind dabei überraschend dünn, bequem und bleiben an ihrem Platz, sodass Sie Ihren Tag selbstbewusst und sorgenfrei bestreiten können.

Flowers illustration