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Eine grauhaarige, besorgte Frau sitzt am Laptop und umfasst ihren Nacken mit beiden Händen.

Stressinkontinenz: Ursachen, Symptome und Behandlung

Belastungsinkontinenz ist ein peinliches Problem, das in verschiedenen Schweregraden auftritt: von einzelnen Episoden bis hin zu schwerer Inkontinenz. Die Durchführung einer angemessenen Behandlung und die Verwendung gut gewählter Inkontinenzprodukte können den Lebenskomfort erhöhen und das Problem schnell in den Griff bekommen. Erfahren Sie mehr über die Ursachen und Symptome von Belastungsinkontinenz und informieren Sie sich über die am häufigsten verwendete Inkontinenzversorgung.

Alles über Stressinkontinenz

Wenn gelegentlicher Urinverlust durch Lachen, Husten, Niesen oder Heben von schweren Objekten auftritt, kann es sein, dass Sie unter Stressinkontinenz leiden. Mehr als eine von drei Frauen leidet unter Inkontinenz, wobei die Betroffenen jünger sind, als Sie es glauben. Entgegen dem Volksglauben, ist Harninkontinenz nicht nur ein Leiden älterer Menschen. Die Veränderungen, die der Körper von Frauen als natürlichen Teil des Lebens durchläuft, können zu Stressinkontinenz führen.

Was ist Stressinkontinenz?

Belastungsinkontinenz

Belastungsinkontinenz Symptome

Wenn bei Ihnen durch das Ausüben folgender Aktivitäten ein Urinverlust auftritt, haben Sie wahrscheinlich Stressinkontinenz:

  • Husten
  • Niesen
  • Lachen
  • Aufstehen
  • Etwas Schweres heben
  • Laufen
  • Sex

Mögliche Ursachen für Belastungsinkontinenz

Schwangerschaft

Harninkontinenz nach der Geburt ist völlig normal und betrifft viele Frauen. Während der neun Monate der Schwangerschaft und insbesondere während der Geburt sind die Beckenbodenmuskeln – das System von Muskeln und Nerven, sowie das Gewebe, das Ihre Blase und Harnröhre stützt – gestreckt und angespannt. Natürliche Entbindungen führen häufiger zu einer Stressinkontinenz.

Übergewicht

Wenn Sie an Übergewicht leiden, kann das zu einer Belastung der Blase und der Beckenbodenmuskulatur führen. Dadurch können diese Muskeln gedehnt werden und ermüden. Das kann auch zu einer Stressinkontinenz führen. Übergewichtige Frauen mit einem BMI zwischen 25 und 30 haben ein bis zu 35 % höheres Risiko, eine Belastungsinkontinenz zu entwickeln, als Frauen mit einem normalen BMI (zwischen 18 und 25). Bei übergewichtigen Frauen mit einem BMI von über 30 liegt die Wahrscheinlichkeit einer Harninkontinenz bei bis zu 50 %. Darüber hinaus erhöht Übergewicht nicht nur das Risiko für die Entwicklung der Krankheit, sondern verschlimmert auch die Symptome einer bestehenden Blasenschwäche und kann so zu einer schweren Inkontinenz führen.

Hormonelles Ungleichgewicht

Die Hormone in Ihrem Körper können ebenfalls die Schwächung der Beckenbodenmuskeln verursachen. Die hormonellen Veränderungen während der Menopause können zu einer Stressinkontinenz führen, bzw. diese verschlechtern.

Chronischer Husten

Jede Krankheit oder Erkrankung, die zu chronischem Husten führt, kann die Beckenbodenmuskulatur schwächen. Insbesondere Raucherinnen sind anfällig, da der Raucherhusten über viele Jahre andauern kann.

Heilmittel und Stressinkontinenz Behandlung

Glücklicherweise gibt es eine Reihe an Behandlungen, mit denen Sie die Stressinkontinenz lindern können. Die meisten von ihnen erfordern nur geringfügige Änderungen Ihrer täglichen Routine. Hier finden Sie eine Liste möglicher Tipps zur Linderung von Stressinkontinenz:

1. Trinken Sie nach Zeitplan

 Stressinkontinenz-Behandlung: Trinken Sie ausreichend.

2. Bewegen Sie sich

Wenn Sie sich ausreichend bewegen, können Sie die Stressinkontinenz-Symptome lindern, indem Sie eine der Hauptursachen beseitigen – Übergewicht. Sogar ein täglicher Spaziergang um den Block kann einen großen Beitrag leisten. Verwenden Sie gut ausgewählte Inkontinenzprodukte, damit Sie sich bei Aktivitäten rundum wohl fühlen.

3. Die Beckenbodenübungen

Die Ursache für Stressinkontinenz ist ein geschwächter Beckenboden. Ihr Beckenboden ist ein System aus Muskeln, Nerven und Bändern, das wie ein Stützkorb für Blase und Gebärmutter wirkt. Kegelübungen beinhalten auch das Beugen und Befreien der Muskeln, die den Harn zurückhalten. Dadurch werden diese Muskeln stärker. Dreimal täglich Kegelübungen im Rahmen Ihrer täglichen Routine einzubauen, hilft bei der Linderung von Stressinkontinenz. Hier ist eine Beispielübung:

  • Für Anfängerinnen: Spannen Sie Ihre Beckenbodenmuskeln eine Sekunde lang an und entspannen Sie sich dann.

  • Für Fortgeschrittene: Spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur an, halten Sie sie einige Sekunden lang und entspannen Sie sich dann für die gleiche Zeit. Beginnen Sie mit 5 Sekunden und arbeiten Sie sich beim Üben bis zu 10 Sekunden hoch.

Übungen wie Kniebeugen, Brücken und bestimmte Yoga-Übungen werden auf lange Sicht eine Stärkung der Beckenbodenmuskulatur bewirken.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie unseren Artikel über Beckenbodenübungen.

Stressinkontinenz-Behandlung: Blasentraining.

Eine andere Methode, um Ihre Blase zu trainieren, besteht im Erstellen eines „Zeitplans“. In diesem halten sie fest, wann Sie zur Toilette gehen (beispielsweise jede Stunde). Nachdem Sie sich mit Ihrem Zeitplan vertraut gemacht haben, versuchen Sie die Zeitspanne zwischen den Toilettengängen zu verlängern.

Benutzen Sie die richtigen Produkte für Ihre Bedürfnisse

Viele Frauen verwenden Damenbinden für die Menstruation, weil sie mit ihnen vertraut sind und sie möglicherweise immer noch zuhause aufbewahren. Jedoch unterscheiden sich Produkte für die Periode und Produkte bei Blasenschwäche hinsichtlich des feuchtigkeitsaufnehmenden Materials. Always Discreet Slipeinlagen, Einlagen und Höschen sind speziell für Frauen mit Blasenschwäche entwickelt. Sie bieten Ihnen zuverlässigen Schutz und bleiben dabei erstaunlich dünn. Always Discreet Inkontinenzprodukte sind dermatologisch getestet und sanft für die Haut, so dass Sie sie ohne Bedenken tragen können, wenn Sie zusätzlichen Schutz benötigen – sogar jeden Tag.

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