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Eine Frau mittleren Alters bespiegelt sich und berührt mit dem Finger ihren Wangenknochen

Wechseljahre und Harninkontinenz: Wo liegen die Verbindungen?

Wechseljahre und Harninkontinenz: Wo liegen die Verbindungen?

Obwohl wir wissen, dass es eigentlich eine ganz alltägliche Sache ist, empfinden viele Blasenschwäche dennoch etwas Peinliches, mit dem es sich nur schwerlich leben lässt: Ein Problem, das Ihr Liebesleben und Ihren Alltag durcheinanderwirbelt, aber auch spaßige Unternehmungen mit den Freundinnen so gut wie unmöglich macht – zumindest, bis Sie die richtigen Inkontinenzprodukte und Lösungen für sich gefunden haben.

Nie die Hoffnung aufgeben!

Ganz wichtig ist es, zu wissen, dass Ihre Harninkontinenz geheilt und behandelt werden kann. In jedem Fall ist sie in den Griff zu bekommen. Unter den Teppich kehren bringt Sie bei diesem Problem keinesfalls weiter. Inkontinenz verschwindet höchst selten von allein, sondern werden im Laufe der Zeit eher schlimmer.

Machen Sie sich stattdessen über die Ursachen Ihrer Blasenschwäche schlau, informieren Sie sich auch darüber, wie alles mit den typischen Symptomen der Wechseljahre zusammenhängt. Hier ein wenig zu den Symptomen, Ursachen und dazu, was Sie bei Blasenschwäche unternehmen können.

Blasenschwäche – Formen in den Wechseljahren

Wechseljahre und Harninkontinenz: Wo liegen die Verbindungen?

Zu Dranginkontinenz kommt es bei Nervenschädigungen des Blasengewebes, häufig verursacht durch Operationen im Beckenbereich (z. B. Kaiserschnitt) oder neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Parkinsonsche Krankheit. Nach solchen Schädigungen kann sich die Blasenmuskulatur ungewollt zusammenziehen und einen häufigen, starken Harndrang auslösen, der so plötzlich auftritt, dass Sie manchmal regelrecht zum stillen Örtchen rennen müssen. Manchmal schaffen Sie es noch bis zur Toilette, manchmal aber auch nicht.

Blaseninkontinenz in den Wechseljahren – Symptome

Leiden Sie unter diesen allgemeinen Anzeichen einer Reizblase in den Wechseljahren?

  • Urinabgang beim Husten, Niesen oder beim Sport
  • Urin lässt sich auf dem Weg zur Toilette nicht mehr halten
  • Aufwachen wegen Harndrang, mehr als zweimal in der Nacht
  • Häufige Entzündungen der Harnwege

Reizblase in den Wechseljahren – allgemeine Ursachen

Hier ein paar der Ursachen, die Harninkontinenz in den Wechseljahren auslösen können.

  • Geschwächte Beckenbodenmuskulatur. Im Verlauf der Wechseljahre neigen die Muskeln Ihres Beckenbodens ganz natürlich dazu, zu erschlaffen. Eine schwächere Muskulatur kann die Kontrolle über die Blase beeinträchtigen und bei Frauen zu häufigerem Harndrang führen.

  • Vorfall. Ein Vorfall bedeutet, dass Organe nach unten Richtung Beckenboden rutschen. Manche Frauen empfinden bei einem Vorfall ein Gefühl, als würde sich ein Fremdkörper in der Scheide befinden oder darauf drücken. Tatsächlich drückt auch etwas darauf, nämlich ein Organ. Dieses Organ kann die Gebärmutter, die Blase oder der Darm sein. Ein solcher Vorfall belastet Ihren Beckenboden.

  • Geringere Elastizität der Blase. Der Boden Ihrer Blase kann seine Elastizität verlieren, sich nicht mehr richtig ausdehnen, wenn sich die Blase füllt und bewirkt das typische „Reizblasengefühl“: Sie haben den Eindruck, als „müssten“ Sie deutlich öfter, als eigentlich nötig.

  • Östrogenmangel. Mit dem Einsetzen der Wechseljahre stellt Ihr Körper die Östrogenproduktion ein. Wenn dies geschieht, wird Ihr Körper inkontinenzanfälliger. Das Östrogen sorgt für ein kräftiges und gut funktionierendes Gewebe rund um die Blase.

  • Gewichtszunahme. Viele Frauen nehmen in den Wechseljahren etwas zu. Da Ihr Körpergewicht von der Beckenbodenmuskulatur getragen wird, führt Übergewicht zwangsläufig zu einer zusätzlichen Belastung für die Muskeln, welche Ihre Blase dann nicht mehr richtig stützen können.

Inkontinenzbehandlung

Inkontinenz wird in der Gesellschaft als sehr einschränkend angesehen und muss auch als eine Beschränkung behandelt werden. In erster Linie wird eine konservative Behandlung empfohlen, die eine geeignete Diät, die Kontrolle der Flüssigkeitsaufnahme und Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur umfasst. Je nach Schweregrad kann auch eine zusätzliche pharmakologische Therapie durchgeführt werden. Der chirurgische Eingriff gilt trotz seiner relativ geringen Invasivität als letzte Lösung, die nur dann angewendet wird, wenn andere Methoden zur Behandlung der Inkontinenz versagt haben.

Beckenbodenübungen

Ein erster und sehr wichtiger Schritt ist die Kräftigung Ihrer Beckenbodenmuskulatur durch Beckenbodenübungen. Mit einem kräftigeren Beckenboden lässt sich eine geringfügige Blasenschwäche deutlich besser kontrollieren. Die Beckenbodenmuskulatur, die auch als Kegelmuskulatur bezeichnet wird, ist nicht nur für das bewusste Harnlassen, sondern auch für die ordnungsgemäße Verengung der Harnröhre oder die Funktion des Anus verantwortlich.

Um die Beckenbodenmuskulatur zu stärken, brauchen Sie keine spezielle Ausrüstung oder fortgeschrittene Trainingsmethoden. Es genügt, sie regelmäßig anzuspannen und zu entspannen (die Muskelanspannung sollte 5 bis 10 Sekunden dauern) und diese Handlung in Übungsserien von mehreren bis zu einem Dutzend Einheiten 2-3 Mal am Tag zu wiederholen, beispielsweise beim Fernsehen. Wie erkenne ich meine Beckenbodenmuskeln? Das sind die Muskeln, die es ermöglichen, den Urinstrahl beim Wasserlassen zu stoppen, und genau diese Bewegung müssen Sie trainieren.

Versuchen Sie, in etwa Ihr Normalgewicht zu halten. Überschüssige Pfunde drücken auf den Beckenboden und bewirken damit, dass Ihre Blase beim Lachen, Niesen oder Husten etwas Urin verliert.

Wasser trinken

Trinken Sie genug. Ausreichend Flüssigkeit beugt nicht nur Entzündungen der Harnwege vor, sondern sorgt auch dafür, dass Ihr Urin nicht zu stark konzentriert und damit sauer wird. Es ist empfehlenswert, mindestens 1,5-2 Liter Flüssigkeit pro Tag zu trinken, vorzugsweise in Form von Wasser oder Kräutertees. Bei Inkontinenz ist es besser, auf kohlensäure-, alkohol- und koffeinhaltige Getränke zu verzichten, da sie die Blase reizen können

Gesunde Ernährung

Nutzen Sie auch andere Möglichkeiten zum Kontrollieren der Harninkontinenz aus. Dazu zählen eine blasenfreundliche Ernährung, bei der Lebensmittel wie Koffein, Alkohol, Schokolade, Zitrusfrüchte und kohlensäurehaltige Getränke möglichst vermieden werden sollten. Solche Lebensmittel machen den Urin sauer – und saurer Urin reizt Ihre ohnehin schon gereizte Blase noch viel mehr.

Toilettenzeitplan

Auch ein „Toilettenzeitplan“ ist eine gute Idee. Wenn Sie in festen Zeitabständen zur Toilette gehen, können Sie die Zeit bis zum nächsten Toilettenbesuch besser abschätzen und den Harndrang lindern. Gehen Sie anfangs alle zwei Stunden zur Toilette; ganz gleich, ob Sie nun „müssen“ oder nicht. Danach vergrößern Sie die Abstände ganz allmählich.

Konsultieren Sie einen Arzt

Macht es Sinn, diese Tipps auszuprobieren? Das hängt ganz von den Ursachen Ihrer Inkontinenz ab. Daher ist es auch so wichtig, frühzeitig mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen. So kann man die Ursachen abklären und Ihnen bei Bedarf zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten anbieten. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Sie beispielsweise über unterschiedliche Möglichkeiten des Blasentrainings informieren oder Ihnen einen chirurgischen Eingriff zur Behandlung eines Vorfalls oder anderer Ursachen empfehlen, die Ihre Reizblase begünstigen.

Inkontinenzprodukte

Damit Sie sich auch bei akuter Blasenschwäche frisch und sicher fühlen, probieren Sie Always Discreet Inkontinenzeinlagen und -höschen. Diese Produkte bieten Ihnen einen ausgezeichneten Schutz gegen viele Einschränkungen, die Ihnen die Freude an den schönen Dingen des Alltags nehmen. Die Einlagen sind dünn, flexibel und schützen hervorragend bei kleinen bis zu mittleren Mengen Flüssigkeit. Unsere speziell für die weibliche Anatomie entwickelte Inkontinenzunterwäsche ist mit doppelten Seitenbündchen ausgestattet, die Flüssigkeit zuverlässig dort stoppt, wo sie gewöhnlich am meisten stört – an den Beinen. Bei schwerer Blasenschwäche hilft Ihnen unsere Unterwäsche durch die Nacht – deutlich besser als eine Matratzenauflage!

Ganz gleich, wofür Sie sich auch entscheiden – eins dürfen Sie niemals vergessen: In diesem Lebensabschnitt leiden unglaublich viele Frauen unter Blasenschwäche. Mit der richtigen Einstellung und den passenden Hilfsmitteln muss eine empfindliche oder überaktive Reizblase Ihrem aktuellen Lebensstil absolut nicht im Weg stehen.

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