Placeholder
Drei lächelnde, sportlich gekleidete Frauen halten ihre Trainingsmatten

Wie spreche ich über Blasenschwäche?

Betroffene stellen sich oft eine Frage: „Wie spreche ich über Blasenschwäche?“

Machen Sie den ersten Schritt.

Bringen Sie das Thema auf den Tisch und warten Sie nicht, bis der Partner Sie danach fragt. Wenn Sie sich in letzter Zeit anders benommen haben als sonst (beispielsweise Körperkontakt vermieden), wird die Wahrheit Ihren Partner erleichtern. Vielleicht hatte er schon schlimmere Vermutungen gehabt.

Wie spreche ich über Blasenschwäche? Beginnen Sie das Gespräch.

Ihr Partner hat Ihre häufigen Gänge ins Badezimmer vielleicht schon bemerkt oder kommentiert – oder Ihre Zurückhaltung, ihn bei bestimmten Aktivitäten zu begleiten. Beispielsweise können Sie das Gespräch einleiten mit „Ich muss häufiger als zuvor eine Toilette aufsuchen und habe deswegen Probleme, meine Zeit im Kino oder während langer Autorfahrten zu genießen.“ Dies wird Ihnen helfen, Ihre Verhaltensänderung zu erklären, und Sie lassen ihn zugleich wissen, wie Ihre Blasenschwäche Sie beeinträchtigt.

Gehen Sie langsam vor, sodass er sich Zeit nehmen kann, es zu verstehen.

Auch wenn Ihr Partner unterstützend reagiert, ist es wichtig zu bedenken, dass er oder sie vielleicht nicht versteht, was Sie gerade durchmachen und weshalb. Erzählen Sie Ihm von den Symptomen der Blasenschwäche und beschreiben Sie, wie diese Ihr Leben beeinträchtigen und welche Auswirkung dies auf Ihre Beziehung hat.

Erklären Sie ihm, dass Blasenschwäche bei Frauen häufig vorkommt.

Helfen Sie Ihrem Partner zu verstehen, was Blasenschwäche bedeutet. Versichern Sie ihm, dass Sie Ihre Blasenschwäche mit speziellen Inkontinenzprodukten wie Slipeinlagen, Einlagen und Höschen unter Kontrolle haben, und erklären Sie ihm, dass Sie an einer Verbesserung Ihres Zustandes arbeiten.

Hören Sie nicht auf darüber zu sprechen.

Ermutigen Sie Ihren Partner, Fragen zu stellen und alle Bedenken zu äußern, sodass Sie zusammen am Umgang mit Blasenschwäche arbeiten können. So verlieren Sie die Scheu vor der Frage „Wie spreche ich über Blasenschwäche?“. Das bedeutet auch, dass Sie jemanden haben, mit dem Sie über Ihr Problem sprechen können und die praktische Unterstützung haben, die Sie benötigen.

Julia, 35: „Ich habe das Problem seit neun Jahren und ich behalte meine Blasenschwäche nun nicht mehr für mich – jetzt habe ich meinen Mann und meine engen Freundinnen, an die ich mich zur Unterstützung wenden kann.“

Marie, 44: „Es hat eine Weile gebraucht, aber jetzt spreche ich über meine Blasenschwäche mit meinem Mann, meiner Familie und meinen engsten Freunden.“

Flowers illustration